Förderprogramm für Solarwärme

 

 

Förderprogramm für Solarwärme

 

Moosburger Förderprogramm - Solarwärme

 

Dazu hat die Stadt ein kommunales Förderprogramm für Solarthermie-Anlagen aufgelegt. Soweit bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, bietet die Stadt eine Förderung von 20 € pro angefangenem m2 Kollektorfläche an, zusätzlich zu anderen Förderangeboten, insbesondere der BAfA. Hinzu kommt eine Reihe von Begleitmaßnahmen, die insbesondere der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit und der Information möglicher Interessenten sowie der Evaluierung und Weiterentwicklung des Programms dienen. (Förderprogramm wird verlängert).

 

Die besondere Wirkung dieses Ansatzes ergibt sich

  1. aus der finanziellen Attraktivität der kombinierten Förderangebote (Stadt; BAFA; Partner-Herstellungsbetriebe) und
  2. aus der kommunikativ vorteilhaften Nähe der örtlichen Aktiven zu den Bürgerinnen und Bürgern in Moosburg.

 

Entscheidend für den Erfolg ist die aktive Bündelung von städtischen, unternehmerischen (Hersteller, Installationsbetriebe), zivilgesellschaftlichen (u.a. Solarfreunde) und anderen (u.a. BAfA) Aktivitäten.

 

Für die Erreichung der Moosburger Energiewende-Ziele bis 2035 zählt der Wärmebereich zu den besonderen Herausforderungen. Daher sieht das Moosburger Klimaschutzkonzept einen umfangreichen Zubau von Solarwärme-Anlagen (Solarthermie) vor, nämlich rd. 36.000 m2 gesamt oder umgerechnet rd. 1.800 m2 pro Jahr.

 

Durch eine Kombination aus

städtischem Förderprogramm + anderen Förderanreizen + gezielten Begleitmaßnahmen

soll der Zubau in Moosburg erheblich gesteigert werden.

 

Die derzeitigen Partner des Moosburger Förderprogramms sind:

 

 

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale: 

 

Die Kraft der Sonne nutzen und Fördergeld erhalten -> CO2-Abgabe macht Solarthermieanlagen attraktiver

 

Mit zunehmenden Sonnenstunden startet die Saison der Solarthermie. Die bewährte umweltfreundliche Technologie nutzt die Sonnenwärme zur Unterstützung der Heizung. Auch Trinkwasser kann damit erhitzt werden. „Durch die Anfang 2021 in Kraft getretene CO2-Abgabe für fossile Brennstoffe und die umfassenden Förderungen zum Heizungstausch werden Solarthermieanlagen zunehmend attraktiver“, erläutert die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. Die Anlage versorgt neben Badezimmer und Küche idealerweise auch die Spül- und Waschmaschine mit Warmwasser. Verbraucherinnen und Verbraucher können so bis zu 60 % ihres Warmwasserbedarfs decken.


Hohe Zuschüsse und Kredite vom Staat
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Förderbank KfW vergeben bundesweit Fördermittel für den Einbau und die Erweiterung einer Solarthermie-Anlage in Bestandsgebäuden. Gefördert werden Planung, Erweiterung, Optimierung oder eine komplette Neuinstallation. Für ein Einfamilienhaus mit 120 m2 Wohnfläche entstehen beim Anbringen von Flachkollektoren von zwölf Quadratmetern Größe Investitionskosten in Höhe von etwa 11.000 €. Darin enthalten sind die Kosten für den Speicher und die Montagekosten. Dank des 30-prozentigen Zuschusses vom BAFA sparen Eigenheimbesitzer rund 3.300 €.


Schon für die Planung einer Solarthermie-Anlage können Fördermittel genutzt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert eine Energieberatung durch die Verbraucherzentrale. Im Rahmen der Beratung „Eignungs-Check Solar“ wird bei Interessenten vor Ort geklärt, ob das Haus für Solarthermie geeignet ist und welche Fördermittel in Frage kommen. Bestehende thermische Anlagen können mit einem „Solarwärme-Check“ überprüft werden. Die Beratungen kosten jeweils 30 €. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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